Länge ca. 105 mm
Breite ca. 60 mm
Die Handysocke mit Winnie the Pooh ist dehnbar und damit universal passend für fast alle Mobiltelefone und MP3 Player. Quelle Wikipedia: Wie Pu der Bär (Winnie-the-Pooh) zu seinem Namen kam
Aufmerksame englische Leser muss verwundern, weshalb der berühmte Bär eigentlich "Winnie-the Pooh" heißt, und deutsche Leser dürfen ebenso über seinen übersetzen Namen "Pu der Bär" rätseln. Master Christopher Robin ruft seinen geliebten „silly old bear“ (dummer alter Bär) am Anfang der Geschichte mehrfach mit seinem „bürgerlichen“ Namen „Edward Bear“. Im englischen Original wird die Namensgebung gleich am Anfang folgendermaßen abgehandelt:
- „If you happen to have read another book about Christopher
Robin, you may remember that he once had a swan (or the swan had
Christopher Robin, I don't know which) and that he used to call this
swan Pooh. That was a long time ago, and when we said good-bye, we took
the name with us, as we didn't think the swan would want it any more.
Well, when Edward Bear said that he would like an exciting name all to
himself, Christopher Robin said at once, without stopping to think,
that he was Winnie-the-Pooh. And he was.“
- Übers.: „Falls Du zufällig schon ein anderes Buch über
Christopher Robin gelesen hast, erinnerst Du dich vielleicht daran,
dass er einmal einen Schwan hatte (oder der Schwan hatte Christopher
Robin, ich weiß nicht, welches von beiden) und dass er diesen Schwan Pu
nannte. Das war vor langer Zeit und als wir uns verabschiedeten, haben
wir den Namen mitgenommen, weil wir nicht glaubten, dass der Schwan ihn
noch wollte. Tja, als nun Eduard Bär sagte, er hätte gerne einen
aufregenden Namen ganz für sich allein, erwiderte Christopher Robin
sofort ohne nachzudenken, er sei Winnie-der-Pu. Und das war er dann
eben.“
Schon eine der ersten Episoden bietet hingegen eine etwas
„romantischere“ Erklärung. Der honigversessene Pu schwebt mit einem
Luftballon zu einem Baumwipfel, der einen Bienenstock beherbergt. Um
dem Bienenvolk vorzutäuschen, er sei ein schwarzes Wölkchen vor blauem
Himmel, hat er sich in Dreck gewälzt und der Ballon ist leuchtend blau.
Der Plan schlägt fehl. Es ist windstill und Pu kommt nicht an das Nest
heran. Master Christopher Robin muss ihn befreien, indem er in den
Ballon mit einem Korkengewehr ein Löchlein schießt. Durch die
Überanstrengung der Ärmchen, die am Ballonfaden hingen, kann er sie
lange Zeit nicht mehr nach unten bewegen. Mit hochgestreckten
Extremitäten kann sich der lädierte Bär frecher Fliegen, die sich auf
seine Nase setzen, aber nur erwehren, indem er sie fortbläst. Daher
rühre das „Pooh“ (zu deutsch „Pu“), vermutet der Erzähler.
Aber woher kommt „Winnie“? Es handelt sich um die englische Koseform
des weiblichen Vornamens Winifred. Das ist erstaunlich, denn Milnes
Beschreibung von Winnie-the-Pooh und seinen Abenteuern lässt eigentlich
nur den Rückschluss zu, der philosophische „bear of very little brain“ (Bär von sehr geringem Verstand) sei ein männliches Bärchen.
Die historische Erklärung reicht an den Beginn des Ersten Weltkriegs zurück:
Im August 1914 reiste Leutnant Harry Colebourn, ein Veterinär des in der kanadischen Provinz Manitoba stationierten 34. Kavallerieregiments „Fort Garry Horse“, per Bahn von zu Hause in Winnipeg nach Valcartier, Quebec, um sich dort im Veterinärkorps der kanadischen Armee einzuschreiben.
In White River Bend, Ontario, musste er in einen anderen Zug der Canadian Pacific Railway umsteigen. Auf dem Bahnsteig fiel Colebourn ein Mann auf, der ein weibliches Schwarzbär-Baby
an die Armlehne der Bank gebunden hatte, auf der er saß. Der
Veterinäroffizier begann ein Gespräch und erfuhr, dass es sich um einen Trapper
handelte, der die Mutter des Bärenwelpen gejagt und erschossen hatte.
Colebourn bot ihm 20 Dollar für den jungen Bären an. Der Trapper
akzeptierte sofort den hohen Betrag und so landete der Schwarzbär in
Québec, wo er zum Maskottchen der Zweiten Kanadischen Infanteriebrigade
avancierte.
Im Dezember 1914 bereitete sich die Zweite Infanteriebrigade in
größtmöglicher Heimlichkeit darauf vor, nach Frankreich abzurücken.
Colebourn entschied, dass es Tierquälerei sei, die junge Bärin mit aufs Schlachtfeld zu nehmen. Daher besuchte er am 9. Dezember 1914 den Londoner Zoo im Regent's Park
und bat darum, man möge sich bis zu seiner Rückkehr um die Schwarzbärin
kümmern. Seine Ankündigung, das würde nicht länger als zwei Wochen
dauern, stellte sich als etwas optimistisch heraus. 1918 tauchte
Colebourn jedoch tatsächlich wieder wohlbehalten in London auf. Als er
sah, dass sich die erwachsene Bärin, die längst eine
Publikumsattraktion des Tiergartens geworden war, in ihrem Heim
wohlfühlte, beschloss er, sie im Londoner Zoo zu lassen. Wärter und
Besucher nannten sie inzwischen liebevoll „Winnie“, denn man wusste, dass ihr kanadischer Besitzer aus Winnipeg stammte.
Harry Colebourn besuchte „Winnie“ viele Male während der folgenden
Jahre, um die „Bärenfreundschaft“ aufzufrischen. Aus dem Babybär war
längst ein großer freundlicher Schwarzbär geworden, der glücklich unter
tausenden von Tier- und Menschenfreunden lebte und spielte. Am 12. Mai
1934 starb Winnie friedlich. 1921 war Harry Colebourn, nun im Rang
eines Majors,
zu seiner alten Einheit, der „Fort Garry Horse“, nach Kanada
zurückgekehrt, um Tiere medizinisch zu betreuen. Später praktizierte er
auch noch im Zivilleben als Veterinärarzt bis zu seinem Tod im Jahre
1947.
1924 lernte der vierjährige Christopher Robin (* 21. August 1920; †
20. April 1996), dessen Eltern ihn merkwürdigerweise auch Billy nannten
und die sich eigentlich auf eine Tochter namens Rosemary gefreut
hatten, die Amerikanische Schwarzbärin „Winnie“ im Londoner Zoo kennen.
Sein liebster Spielgefährte war längst ein Plüschbär. An seinem ersten
Geburtstag hatte Christopher Robin einen Teddybär der Marke „Alpha Farnell“ aus dem Kaufhaus Harrods als Geschenk erhalten. Seinem Vater Alan Alexander Milne
blieb die Zuneigung seines Söhnchens zu "Winnie" nicht verborgen und er
begann, Gedichte auf die possierliche Bärin zu verfassen.
„Winnie-the-Pooh“ war geboren!
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